Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es“, hat Erich Kästner mal geschrieben. Wie wahr. Vor allem in diesen Corona-Tagen, wo sich plötzlich jeder Einzelne überlegen muss, wie er seine Zeit sinnvoll und verantwortungsvoll nutzen kann. Manche suchen die Antwort bei Netflix oder Gaming-Marathons am heimischen PC.

ÖDP Stadträtin Elke März-Granda macht es anders. Mit Arbeitshandschuhen und einem Müllbeutel in der linken Hand läuft sie an diesem wunderschönen Frühlingsmorgen an der Isar entlang und sammelt Müll ein.

Nachdem das jährliche Ramadama der ÖDP aufgrund der Corona-Beschränkungen in der Gruppe nicht mehr möglich ist, geht nun die Stadträtin eben allein zum Aufräumen in die Natur. „Es macht Spaß, man bewegt sich und tut etwas für die Umwelt - das geht auch prima allein“, sagt sie.

Vielleicht macht das Beispiel ja Schule. Die Stadträtin würde sich freuen, wenn mehr Menschen beim Spazierengehen oder Joggen etwas Müll einsammeln würden, natürlich mit Arbeitshandschuhen. So tut man doppelt Gutes: Die tägliche Runde an der frischen Luft in Coronakrisen-Zeiten dient der Gesundheit und schützt gleichzeitig Natur und Umwelt. Wer joggen geht, könne sich ein Beispiel am Plogging-Trend aus Schweden nehmen. Dort gehen Menschen mit Mülltüte und Handschuhen laufen und lesen dabei Müll auf, den sie dann zu Hause entsorgen.


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