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Klima und Atommüllendlager - ÖDP-Ortsvorsitzender beim ersten Online-Bezirksparteitag

Erstmals fand der niederbayerische ÖDP-Parteitag pandemiebedingt als Video-Konferenz statt. Ursprünglich geplant war ein Zusammentreffen in Viechtach, um ein Signal für die Waldbahn zu setzen. Ortsvorsitzender Heiko Helmbrecht diskutierte mit den anderen ÖDP-Delegierten über die Reaktivierung von Lokalbahnen, Atommüllendlager und Klimaschutz.

Die niederbayerische ÖDP befürchtet bei der derzeitigen Standortsuche für ein Atommüll-Endlager, dass nicht nur fachliche Aspekte für den Standort ausschlaggebend sind. Jedes Gutachten müsse durch Gegengutachten überprüft werden. „Die Standortsuche kommt 60 Jahre zu spät. Der vor allem von der CSU befürwortete Irrweg der Atomwirtschaft hätte nie begonnen werden dürfen“, so Bezirksvorsitzender Mangold.

Die ÖDP hat sich vorgenommen, die Ernsthaftigkeit der vielen Klimaschutz-Versprechen durch lokale Initiativen „auf die Probe zu stellen“. „Die Corona-Krise lehrt uns, dass wir handeln müssen bevor es zu spät ist und die Folgen unbeherrschbar werden, formulierten die Delegierten des ÖDP-Bezirksparteitages am vergangenen Samstag. Nicht die schnellstmögliche Rückkehr zur alten ‚Vor-Corona-Wachstumsnormalität‘ könne das Ziel sein, sondern eine ökologisch ausgerichtete Klimaschutz- und Wirtschaftspolitik“, so Bezirksvorsitzender Urban Mangold.