Stadtratswahlen 2020

Winfried Wiesnet

Beruf: Dipl. Ing (FH) Nachrichtentechnik
Alter: 63

Als Ingenieur für Elektrotechnik setze ich mich für die Umsetzung von technischen Entwicklungen ein, die uns in der Klimadiskussion voran bringen.
Heizen erzeugt noch immer mehr als 75 Prozent der Treibhausgas - Emissionen im privaten Haushalt. Hier muss für die Zukunft deshalb zuallerst angesetzt werden!

Ich setze mich ein für ein umweltfreundliches, kostengünstiges Renovieren, Bauen und Beheizen. Mit Hilfe der Förderung von Mikro- und Mini- Blockheizkraftwerken, sowie insbesondere aufgrund verbrennungsfreier Heizungen bei Neubauten mit Hilfe der ökostrombetriebenen Wärmepumpentechnologie wird nicht nur die Luft im Stadtgebiet für die Gesundheit verbessert, sondern auch die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energieträgern wie Erdöl und Erdgas verringert und somit auch die Abhängigkeit von Energiequellen aus fernen Ländern. Durch mein engagiertes Handeln bieten die Stadtwerke Landshut seit Anfang 2020 Ökostrom speziell für Wärmepumpenheizungen auf ihrer Homepage an. Windkraft und Solarenergie sollen stärker genutzt werden.

Radfahren ist die gesündeste Fortbewegungsmöglichkeit. Insbesondere der Isarradweg der die gesamte Stadt durchzieht darf nicht mehr so stiefmütterlich behandelt werden wie bisher. Der Isarradweg führt teilweise kreuzungsfrei unter Brücken durch eine wunderschöne grüne Zone und ist für viele Landshuter die kürzeste und schnellste Rad - Verbindung nicht nur nach Auloh, sondern auch zum Naherholungsgebiet Gretlmühle. Er verbindet den Westen Landshuts mit dem Osten. Auf mein Betreiben hin wurde er durch eine neu eingebrachte und eingeebnete Kalkschotterschicht gegenüber der alten Kiesschicht im Osten von Landshut leicht verbessert.

Die Grenzen der Aufnahmefähigkeit der Straßen mit zusätzlichen Individualverkehr sind nicht nur im Osten von Landshut bereits überschritten. Zusätzliche Bebauungsvorstellungen des Stadtrats, die immer auch Verkehr erzeugen müssen dies immer berücksichtigen. Die beabsichtigte Bebauung weiterer Flächen des ehemaligen Standortübungsplatzes (Ochsenau) stelle ich daher schon aus diesem Grund in Frage. Dieses Gebiet ist zusätzlich zudem ein wertvolles Wandergebiet nicht nur für Menschen aus Auloh und Umgebung. Zudem ist auch gleichzeitig Rückzugsraum seltener Fauna und Flora. Landshut muss dem Artenschutz auf seinem Gebiet den Stellenwert zumessen, der ihm gebührt. Die gesetzlich geforderten Ausgleichsflächen für die Bebauung sollen nicht irgendwo abseits realisiert werden, sondern nach Möglichkeit unmittelbar bei den Menschen vor Ort und ihnen als Erholungsgebiete dienen.

 

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